Besonderheiten & Eigenheiten meiner Heiligen Birma Katzen
Die Einzigartigkeit der Rasse
Die Heilige Birma ist keine gewöhnliche Rassekatze. Sie vereint das Beste aus zwei Welten: die Sanftmut der Perser und die Neugier der Siam. Doch es gibt Punkte, die jeder Birma-Besitzer und Tierarzt kennen sollte:
- Medizinischer Hinweis – Die Narkose: Eine der kritischsten Besonderheiten bei Point-Katzen wie der Birma ist ihre Sensibilität gegenüber Anästhetika. Bei Operationen sollte ausschließlich eine Inhalationsnarkose angewendet werden. Die Dosierung muss anders kalkuliert werden als bei Nicht-Point-Katzen (die oft rein nach Gewicht narkotisiert werden), da Maskenkatzen sonst nur schwer oder im schlimmsten Fall gar nicht mehr aufwachen.
- Die Nierenwerte: Viele klinisch gesunde Birmas weisen im Blutbild erhöhte Harnstoff- und Kreatininwerte auf, ohne tatsächlich nierenkrank zu sein. Dennoch ist eine regelmäßige Kontrolle wichtig, um echte Veränderungen frühzeitig zu erkennen. In einer Studie Anfang der 2000er-Jahre von Dr. Danièlle Gunn-Moore - im Rahmen einer Untersuchung mit über 100 klinisch gesunden Birma Katzen - nachgewiesen. Diese Untersuchung wurde nach 18 Monaten wiederholt und bestätigt. Natürlich ist das keine 100%ige Garantie, dass das Tier nie eine Nierenkrankheit bekommt, man muss Harn- und Kreatininwerte deswegen immer im Auge behalten und falls er doch kontinuierlich steigt, dagegen steuern. Mehr Informationen dazu hier.
- Genetische Gesundheit: (MPS VI milde Form): In meiner Birmazucht ist das Bewusstsein für MPS VI milde Form (Mucopolysaccharidose Typ VI milde Form) wichtig. Viele Tiere sind lediglich Träger der milden Variante, die nur durch Laborwerte festgestellt wird und das tägliche Leben nicht beeinträchtigt. Weitere Infos zu MPS VI milde Form finden sie hier bei Laboklin (MPS VI bei der Katze).
Das Leben mit meinen Birmas
Wenn Sie sich für ein Kitten aus meiner Cattery entscheiden, sollten Sie wissen, dass "Privatsphäre" ab diesem Moment ein Fremdwort ist. Meine Birmas haben ganz eigene Vorstellungen vom Alltag:
- Die "Schatten-Katze": Birmas folgen einem bedingungslos. Ob beim Zeitunglesen, Tippen am Laptop (wobei gerne neue Tastenkombinationen erfunden werden) oder beim Gang zum Mülleimer – man ist nie allein.
- Stolperfallen mit Charme: Sie liegen mit Vorliebe dort, wo man gerade gehen möchte. Auch moderne Technik wie Staubsauger-Roboter beeindruckt sie wenig; sie bleiben stur sitzen oder nutzen den Roboter kurzerhand als Taxi durch die Wohnung.
- Die ewigen Kinder: Meine Birmas werden nie so richtig erwachsen. Sie bleiben bis ins hohe Alter verspielt, kindisch und neugierig.
- Soziale Wesen: Eine Birma allein ist keine glückliche Birma. Sie brauchen die Gesellschaft von Artgenossen, um ihr volles "Traumwesen" entfalten zu können.
Warum wir sie lieben
Trotz (oder gerade wegen) ihrer Sturheit und der Angewohnheit, Snacks vom Couchtisch zu stibitzen, machen sie den Alltag nie langweilig. Wer einmal das Vertrauen einer Birma gewonnen hat, bekommt einen treuen Begleiter, der sogar gerne mit in den Urlaub fährt (ob Auto oder Zug) – Hauptsache, er ist bei seinem "Lieblingsmenschen".
last update: 18. März 2026